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Auszug - Antrag der Schützenbruderschaft St. Stephanus Golkrath, Wegbefestigung Wiesengrund/östlicher Bereich (s. Anlage)  

 
 
7. Sitzung des Bezirksausschusses Golkrath
TOP: Ö 4
Gremium: Bezirksausschuss Golkrath Beschlussart: ungeändert beschlossen
Datum: Mi, 14.10.2009 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 18:00 - 18:40 Anlass: Sitzung
Raum: Jugendheim Houverath
Ort: 41812 Erkelenz
A 10/088/2009 Antrag der Schützenbruderschaft St. Stephanus Golkrath,
Wegbefestigung Wiesengrund/östlicher Bereich (s. Anlage)
   
 
Status:öffentlich  
Federführend:Haupt- und Personalamt   
 
Wortprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Ausschussvorsitzender RH Theißen trägt den Antrag der St

Ausschussvorsitzender RH Theißen trägt den Antrag der St. Stephanus Schützenbruderschaft 1862 Golkrath e. V. vor. Dieser ist der Niederschrift als Anlage beigefügt. Er fragt, ob sich Wortmeldungen ergeben.

 

Ausschussmitglied RH Kehren erklärt, dass man diese Problematik in der Fraktion besprochen habe. Autofahrer würden die Straße „Wiesengrund“ als Abkürzung benutzen. Er schlage vor, eine Befestigung vorzunehmen, anstatt einer Asphaltierung. Auch sei eine Anbringung eines Pfahles denkbar – hier sei an den Wendehammer Wiesengrund Ost zu denken -, obwohl dies eine Beeinträchtigung der Anwohner sei.

 

Ausschussmitglied SKB Kehren ist der Meinung, dass es sich dort um eine Stichstraße handele. Auch sei hinderlich, dass die Landwirte einen Schlüssel zur Öffnung des Pfahles benötigten. Er könne sich zur Erneuerung des Weges eine Kiesschicht vorstellen, d. h. eine bessere Einrichtung eines Feldweges. Unter anderem müsse man auch den Kostenrahmen ins Auge fassen. Hier könne man Probleme mit den Anwohnern bekommen. Er stelle den Antrag, um den Feldwegcharakter beizubehalten, die Schlaglöcher zu befestigen bzw. den Feldweg mit Splitt aufzufüllen.

 

Ausschussvorsitzender RH Theißen erklärt, dass dies eine Kostenbeteiligung für die Anwohner heiße.

 

Ausschussmitglied SKB Hallen erklärt, dass er die Anbringung eines Pfahles für die vorhandenen Landwirte ausschließe. Er nennt Beispiele von anderen Orten, z. B. Geilenkirchen. Er teilt mit, dass man nicht nur an die Verbesserung des Feldweges denken solle, sondern auch an eine Geschwindigkeitsreduzierung in diesem Bereich.

 

Ausschussmitglied SKB Frau Douven wirft ein, deshalb sei die Überlegung in der Fraktion ein herausnehmbarer Pfahl gewesen.

 

Ausschussmitglied RH Kehren fragt nach, wie viel landwirtschaftlicher Verkehr dort frequentiere.

 

Ausschussmitglied SKB Kehren erwidert, dass dies dahingestellt sei. Man spreche jetzt über eine Befestigung für den Festumzug, der einmal im Jahr stattfinde. Er sehe nicht ein, dass ein so hoher Aufwand betrieben werde. Das dafür benötigte Geld solle man für andere Sachen verwenden.

 

Ausschussmitglied SKB Hallen befürwortet die Aussage von Ausschussmitglied SKB Kehren. Es gehe hier um die Dorfgestaltung.

 

Ausschussmitglied SKB Kehren erklärt, das Fahrradfahrer ohne Probleme den Feldweg benutzen könnten; er kenne schlechtere Wege. Es solle der Antrag der St. Stephanus-Schützenbruderschaft zugrunde gelegt werden und darüber solle im Bezirksausschuss diskutiert werden. Er bittet um eine Abstimmung über den vorliegenden Antrag.

 

Ausschussmitglied RH Kehren teilt mit, dass er sich den Aussagen von Ausschussmitglied SKB Kehren nur anschließen könne. Er erklärt, dass er nicht an dem Vorschlag, Anbringung eines Pfahles, festhalten wolle. Er denke auch an eine Anbringung von Schikanen oder Hindernissen.

 

Ausschussvorsitzender RH Theißen erklärt abschließend, dass der Bezirksausschuss Golkrath in dieser Angelegenheit reichlich diskutiert habe. Der Ausschuss fasst folgenden Beschluss:

 

Beschluss (als Empfehlung an die Verwaltung):

 

„Der Bezirksausschuss beauftragt die Verwaltung, den Feldweg, unter Einbeziehung der anliegenden Anwohner sowie mit der Maßgabe an verkehrsberuhigende Maßnahmen zu denken, so zu befestigen, dass dieser in Zukunft für den Festumzug und andere Gegebenheiten zu befahren bzw. zu begehen ist.“

 

Abstimmungsergebnis: einstimmig